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Umbau im Bestand mit
klarem Plan

Wir verändern bestehende Räume, öffnen Grundrisse und passen Häuser an neue Lebenssituationen an. Mit Planung, Tragwerksverständnis und sauberer Ausführung.

Umbau heißt: Bestehendes neu denken

Ein Umbau scheitert selten am Wunsch. Er scheitert daran, dass im Bestand vieles anders ist als auf dem Papier. Decken liegen nicht mittig, Wände sind nachträglich gesetzt, alte Öffnungen wurden zugemauert. Deshalb prüfen wir erst die Konstruktion persönlich vor Ort, damit wir so planen und bauen, dass der Umbau wirklich funktioniert.

  • Bestand verstehen: Wir prüfen Deckenlagen, Balkenrichtung und Lastwege. So wissen wir früh, was nötig wird und machbar ist.
  • Umbau planen: Wir ordnen Bauabschnitte so, dass keine Arbeiten doppelt laufen. Erst Tragwerk, dann Ausbau, dann Oberflächen.
  • Sauber umsetzen: Wir stimmen Gewerke ab und halten Sie im Prozess dabei. Damit Entscheidungen rechtzeitig fallen.

Ob offene Küche, hellere Räume oder nutzbarer Dachboden: Wir kennen diese Anforderungen für Umbauten aus vielen Projekten, vom Umbau im Einfamilienhaus bis zur Umnutzung von Gewerbeflächen. Entscheidend ist, dass Konstruktion und Alltag zusammenpassen. Dafür entwickeln wir clevere Ideen mit Holz, die sich an Ihrer Immobilie orientieren.

Tragende Wände verändern

Wir setzen Träger neu.

Grundrisse neu ordnen

Wir öffnen Räume und ordnen neu.

Dachgeschoss umbauen

Wir machen Dachräume nutzbar.

Bauleitung & Koordination

Wir steuern Ablauf und Gewerke.

Umbau heißt für uns nicht abreißen, sondern verstehen, was trägt.
Damit ein guter Umbau später nicht auffällt, sondern selbstverständlich wirkt.

Struktur statt Bauchgefühl

Jedes Haus ist individuell, und wenn es verändert wird, hängt da vieles dran. Deshalb legen wir nicht einfach los. Wir schauen genau hin, messen nach und prüfen die Konstruktion. Bevor gebaut wird, klären wir die entscheidenden Punkte. Unser Fachteam aus Zimmerermeister, Architekt, Energieberater und Ingenieuren arbeitet eng zusammen. So entsteht ein klarer Plan.

Potenzial erkennen und nutzen

Wir schauen, was Ihr Haus hergibt. Erst prüfen, dann planen. So entsteht eine Lösung, die funktioniert.

Kosten früh klar benennen

Wir rechnen sauber durch und zeigen Varianten. Alles über uns oder mit Eigenleistung – mit klaren Zahlen.

Planung ist das A und O

Bauantrag, Statik und Anschlüsse klären wir vorher. Damit auf der Baustelle alles sitzt und passt.

Wir setzen das um

Auf der Baustelle behalten wir den Überblick. Wir koordinieren alle Gewerke und stimmen jeden Schritt ab. 

Struktur im Umbau statt Improvisation

Beim Umbau zeigt sich, ob jemand den Bestand wirklich versteht. Es geht nicht nur um neue Räume. Es geht um Lasten, Anschlüsse, Höhen und Details. Wir arbeiten mit Zimmerermeister, Architekt und Energieberater im Team. Das heißt: Tragwerk, Nutzung und Bauphysik werden gemeinsam betrachtet. So entsteht ein Umbau, der technisch funktioniert und sich selbstverständlich anfühlt.

Ein Ansprechpartner, der mitdenkt – und Ihr Projekt von Anfang bis Ende begleitet

Sie haben eine Idee, besondere Anforderungen oder ein Haus, das keine einfachen Lösungen zulässt? Genau dafür sind wir da. Wir hören zu, planen sauber und setzen Ihre Wünsche gezielt um.

So läuft ein Umbau mit uns ab

Vor jedem Eingriff sprechen wir offen über Risiken im Bestand. Wenn beim Öffnen etwas anders aussieht als geplant, klären wir das direkt und legen das weitere Vorgehen fest. Keine stillen Entscheidungen auf der Baustelle. Sehen Sie selbst, was Kunden über unsere Zusammenarbeit erzählen.

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Unsere Bewertungen folgen in Kürze.

Was planen Sie an Ihrem Haus?

Erzählen Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Ein paar Infos zu Ihrem Haus und Ihrem Projekt helfen uns, die Situation besser einzuschätzen. Das Formular führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte. Je genauer die Angaben sind, desto besser können wir uns vorbereiten und Ihnen sagen, was bei Ihrem Vorhaben möglich ist.

Was soll gebaut werden?
Was planen Sie?
Wohnraumgestaltung:
Garten:
Haus:
Kurzbeschreibung Ihres Vorhabens
Pläne, Fotos, Skizzen hochladen (PDF/JPG)
Infos zum Haus und zur Situation
Um welche Immobilie handelt es sich?
Baujahr
Gibt es Besonderheiten am Haus?
Budget, Zeitplan und Organisation
Wann soll das Projekt umgesetzt werden?
Mit welchem Budget planen Sie?
Wurde bereits etwas geklärt?
Kontaktdaten
Wie möchten Sie kontaktiert werden?
Erreichbarkeit
Felder mit einem * sind ein Pflichtfeld

Fragen? Sprechen wir drüber.

Jedes Haus ist anders, jede Idee auch. Unsere FAQs geben Ihnen konkrete Antworten auf häufige Fragen. Für alles Weitere gilt: Ein kurzes Gespräch klärt oft mehr als tausend Worte.

Ansprechpartner - Ideen mit Holz - KI-generiertes Bild

Wie gehen wir vor, wenn tragende Wände verändert werden sollen?

Wenn eine tragende Wand raus soll, ist das meistens der Punkt, wo Kunden nervös werden. Und das ist auch richtig so. Denn ab da entscheidet sich, ob ein Umbau sauber läuft oder ob später Risse, Setzungen oder knarrende Decken entstehen. Die erste Frage ist nicht: „Welcher Träger passt da rein?“ Die erste Frage ist: „Was trägt diese Wand wirklich?“

Im Bestand sind Lasten oft anders verteilt als in Plänen. Deckenbalken laufen manchmal quer, manchmal längs. Es gibt Unterzüge, nachträgliche Durchbrüche, alte Reparaturen oder Decken, die schon leicht durchhängen. Wir schauen uns genau an, wie die Last nach unten abgetragen wird und ob darunter überhaupt ein tragfähiges Fundament oder Mauerwerk sitzt.

Dann kommt der nächste Punkt: Schallschutz und Bauphysik. Viele unterschätzen, wie viel Stabilität und Ruhe eine Wand bringt. Wenn sie weg ist, muss der neue Träger nicht nur tragen, sondern auch Schwingungen vermeiden. Sonst fühlt sich das Wohnzimmer später „weich“ an.  In der Praxis lösen wir das je nach Situation mit Holz- oder Stahlträgern. Wichtig sind saubere Auflager, sichere Verbindung zur bestehenden Decke und eine Ausführung, die nicht nur statisch, sondern auch handwerklich passt. So entsteht ein offener Grundriss, ohne dass das Haus später arbeitet.

Was passiert, wenn wir im Bestand neue Räume schaffen wollen?

Viele Häuser sind eigentlich groß genug. Sie sind nur schlecht aufgeteilt. Kleine Zimmer, enge Flure, dunkle Ecken. Genau dort entsteht der Wunsch nach „mehr Raum“, obwohl gar keine Quadratmeter fehlen.

Beim Umbau geht es dann oft darum, Räume neu zu ordnen. Das klingt erstmal einfach. In der Praxis ist es aber selten nur Trockenbau. Denn sobald Wände versetzt werden, ändern sich auch Türen, Laufwege, Heizkörper, Leitungen und oft auch die Statik. Ein typisches Thema ist die Verbindung von Küche, Essen und Wohnen. Dafür müssen häufig tragende Wände geöffnet werden, manchmal auch Deckenfelder verstärkt werden. Und wenn im gleichen Zuge Fenster oder Türen versetzt werden, muss man die Außenwand gleich mitdenken.

Ein Praxisbeispiel aus unserem Alltag ist der Umbau eines Wohnhauses für einen Kunden, bei dem nicht nur die Außenhülle saniert wurde, sondern auch das Erdgeschoss komplett umgebaut wurde. Gleichzeitig haben wir das Dachgeschoss ausgebaut und durch neue Gauben sinnvoll nutzbar gemacht. Genau solche Projekte zeigen: Wenn man es richtig plant, kann ein Haus komplett anders wirken, ohne dass es neu gebaut werden muss. Wichtig ist bei solchen Umbauten, dass am Ende nicht nur „mehr Fläche“ entsteht, sondern ein Grundriss entsteht, der auch im Alltag funktioniert.

Wie lösen wir Umbau und Ausbau im Dachgeschoss technisch?

Beim Dachgeschoss denken viele zuerst an Dämmung und Trockenbau. In der Realität ist das Dach aber oft der komplizierteste Teil vom Haus. Warum? Weil dort alles zusammenkommt: Tragwerk, Dämmung, Feuchtigkeit, Luftdichtheit, Belichtung und Raumhöhe. Viele ältere Dächer sind nicht für Wohnraum gebaut worden. Die Sparren sind zu klein, Abstände zu ungleichmäßig oder es fehlen Aussteifungen. Oft sieht man das erst, wenn die alte Verkleidung runter ist. 

Wenn wir ein Dachgeschoss umbauen, schauen wir zuerst auf die Konstruktion. Welche Sparren sind tragfähig? Gibt es alte Verstärkungen? Wie ist die Decke darunter aufgebaut? Denn sobald ein Dachgeschoss zum Wohnraum wird, ändern sich die Anforderungen an Tragfähigkeit und Schallschutz. Dann kommt das Thema Bauphysik hinzu: Denn wenn man falsch dämmt oder Anschlüsse nicht sauber ausführt, entsteht Kondenswasser im Dachaufbau. Das passiert häufig an Durchdringungen wie Dachfenstern, Schornsteinen oder Gaubenanschlüssen.

Ein gutes Beispiel aus unserer täglichen Arbeit ist der Umbau eines Dachgeschosses. Dafür haben wir die Tragkonstruktion umstrukturiert, um Wohnraum über die gesamte Breite zu schaffen. Da geht es nicht um „ein bisschen Ausbau“, sondern um echtes Zimmererhandwerk am Tragwerk. Das Ziel ist immer: Das Dachgeschoss soll nicht wie ein Kompromiss wirken, sondern wie ein richtiger Wohnbereich.

Wie koordinieren wir Umbauarbeiten im Hausalltag?

Ein Umbau kann auch im bewohnten Haus ruhig ablaufen. Das ist eine Frage der Organisation. Wir teilen die Arbeiten in klare Bauabschnitte ein. Zuerst kommen die konstruktiven Eingriffe wie Wandöffnungen, Träger oder statische Anpassungen. Danach folgen Ausbauarbeiten, Installationen und Verkleidungen. Oberflächenarbeiten stehen am Ende. So bleibt die Baustelle übersichtlich und Bereiche werden nicht mehrfach geöffnet.

Gerade im Alltag ist die Reihenfolge entscheidend. Wenn etwa Leitungen verlegt werden, bevor die endgültige Wandkonstruktion feststeht, entstehen unnötige Nacharbeiten. Deshalb stimmen wir Gewerke frühzeitig aufeinander ab. Elektrik, Sanitär, Fensterbau oder Trockenbau greifen sauber ineinander. Wir legen vorab fest, welche Räume wann betroffen sind, wie Zugänge organisiert werden und wann lärmintensive Arbeiten stattfinden. Staubschutz und klare Abtrennungen gehören dazu. Sie wissen also, was in welcher Woche passiert. Und Ihr Alltag bleibt planbar, auch wenn im Hintergrund umgebaut wird.

Wie gelingt ein Umbau mit wechselnden Höhen und Bauteilen?

Wechselnde Höhen und unterschiedliche Bauteile sind im Bestand eher die Regel als die Ausnahme. Ein Teil wurde später angebaut, eine Decke nachträglich abgehängt, ein Durchbruch wieder geschlossen. Pläne helfen da oft nur bedingt. Entscheidend ist, was tatsächlich vor Ort gebaut wurde. Wenn Decken nicht auf einer Linie liegen oder Fußböden unterschiedliche Aufbauhöhen haben, prüfen wir zuerst die Konstruktion. Wie ist die Lastabtragung gelöst? Wo liegen Auflager? Welche Bauteile dürfen angepasst werden, ohne die Statik zu verändern?

Ein häufiger Punkt ist der Übergang zwischen Massivbau und Holzbau oder zwischen alter Balkendecke und jüngerer Betondecke. Hier entstehen Spannungen, wenn man starr verbindet. Deshalb planen wir Anschlüsse so, dass sie Bewegungen aufnehmen können und keine Risse entstehen. Oft arbeiten wir mit abgestuften Unterkonstruktionen, nivellieren Höhen über neue Aufbauten oder integrieren Versätze bewusst in die Gestaltung.

Nicht alles muss „auf Teufel komm raus“ begradigt werden. Manchmal ist es sinnvoller, einen Übergang konstruktiv sauber zu lösen und gestalterisch ruhig zu führen. Holz hilft uns dabei, weil es sich im Bestand exakt anpassen lässt. Wir fertigen Bauteile passgenau vor und binden sie so ein, dass alte und neue Konstruktionen zusammenarbeiten. So entsteht kein Stückwerk, sondern ein Umbau, der trotz unterschiedlicher Ebenen selbstverständlich wirkt.

Wie prüfen wir vorab, was im Bestand wirklich machbar ist?

Viele Kunden hoffen, dass man einfach „mal eben“ eine Wand rausnehmen oder ein Dachgeschoss umbauen kann. Manchmal geht das. Manchmal steckt dahinter aber ein ganzer Rattenschwanz. Der entscheidende Punkt ist: Im Bestand stimmt das Papier oft nicht mit der Realität überein. Alte Pläne fehlen oder wurden nie aktualisiert. Leitungen verlaufen anders. Decken wurden verstärkt oder geschwächt. Und manche Schäden sieht man erst, wenn geöffnet wird.

Wir schauen deshalb nicht nur auf Maße, sondern auf Konstruktion. Wie sind Decken aufgebaut? Wo liegen tragende Linien? Gibt es Feuchte, alte Holzschäden oder problematische Anschlüsse? Wenn wir merken, dass kritische Punkte im Verborgenen liegen, sprechen wir das offen an. Dann wird gezielt geöffnet oder an einer Stelle geprüft, bevor man den großen Umbau startet. So spart man sich später böse Überraschungen und unnötige Mehrkosten.

Bekommen Sie einen realistischen Zeitrahmen für den Umbau?

Umbauzeiten scheitern selten daran, dass jemand zu langsam arbeitet. Sie scheitern daran, dass man im Bestand Dinge erst zu spät erkennt. Wenn zum Beispiel erst beim Abbruch klar wird, dass ein Balken geschädigt oder eine Decke anders aufgebaut ist, muss umgeplant werden. Das kostet Zeit. Deshalb planen wir Umbauten nicht nur nach „Gewerken“, sondern nach Bauabschnitten. Tragwerk zuerst, dann Rohbau und Anschlüsse, danach Ausbau. Parallel stimmen wir die Gewerke so ab, dass niemand warten muss.

Wir kalkulieren dabei nicht nur Arbeitsstunden, sondern berücksichtigen auch Trocknungszeiten, Materiallieferungen und die logische Reihenfolge. Wenn wir Ihr Haus gesehen haben, können wir einen Zeitrahmen nennen, der realistisch ist. Nicht der schnellste, sondern der, der funktioniert. Und wenn wir wissen, dass ein Umbau im Alltag stattfinden muss, planen wir so, dass bestimmte Räume zu bestimmten Zeiten wieder nutzbar sind.

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